Wechselstromphysik 11

 

Aufgabe

 

Aufgabe

Ein Kondensator mit der Kapazität C = 2 mF und ein Ohmscher

Widerstand von R = 5 kΩ befinden sich in einer Reihenschaltung.

1. Fall. Gleichspannung

Zunächst wird eine Gleichspannung von 230 V zum Zeitpunkt t = 0 s

angeschlossen.

a.) Wie lauten die Funktionsgleichungen für die Stromstärke, Konden-

satorspannung und Ladungsmenge in Abhängigkeit von der Zeit?

Welche Stromstärke und Kondensatorspannung liegt bei t = 0,01 s

vor? Wie groß ist dann die Ladungsmenge auf dem Kondensator?

b.) Zu welchem Zeitpunkt t liegt nur noch 10% der maximalen An-

fangsstromstärke vor? Welche Spannung hat man zu diesem Zeitpunkt

am Kondensator? Welchen Wert hat die Ladungsmenge dann?

c.) Exkurs: (nur mit Rechner)

Zeichnen Sie die zeitlichen Diagramme für Stromstärke, Kondensator-

spannung und Ladungsmenge für den Zeitraum 0 ≤ t ≤ 0,05 s

Link: Lösung

 

2. Fall: Wechselspannung

Angeschlossen wird jetzt eine Wechselspannung mit einer Effektiv-

spannung von 230 V und einer Frequenz von 50 Hz.

a.) Berechnen Sie den Gesamtwiderstand des Stromkreises.

b.) Bestimmen Sie die Effektivstromstärke, die Scheitelstromstärke

und die Phasenverschiebung

c.) Wie lauten die Gleichungen für die angelegte Spannung U(t) und

für die Stromstärke I(t)?

d.) Welche Spannung bzw. Stromstärke liegt nach 0,01 s vor?

e.) Exkurs: (nur mit Rechner)

Zeichnen Sie die zeitlichen Diagramme für Stromstärke und Quellen-

spannung für den Zeitraum 0 ≤ t ≤ 0,05 s

Link: Lösung

 

3.Fall:

Die Wechselspannungsfrequenz kann im Folgenden mittels eines Fre-

quenzgenerators zwischen 0 Hz und 50 Hz variieren

a.) Man nimmt zunächst am Kondensator die Kondensatorspannung

ab, um einen zweiten Stromkreis zu betreiben. Bei welchen Frequen-

zen liegt eine besonders hohe Spannung am Kondensator an? Warum

wird bei diesem Aufbau von einem Tiefpass gesprochen?

b.) Jetzt wird statt am Kondensator am Ohmschen Widerstand die

Spannung abgenommen. Wie sind hier die Verhältnisse? Warum spricht

man jetzt von einem Hochpass?

Link: Lösung

 

4. Fall

a.) Der Stromkreis soll jetzt mit einer Spule so ergänzt werden, dass die

Resonanzfrequenz bei 25 Hz liegt. Wie groß muss dann die Induktivität

sein? Die Spule soll zunächst einmal selber keinen Ohmschen Wider-

stand aufweisen.

Bestimme die nötige Induktivität der Spule und gib die Diagramme für

X gegen f und Ua/Ue gegen f an.

b.) Im Realfall hat die Spule auch einen Ohmschen Widerstand, z.Bsp.

findet man im Internet eine Leyboldspule von 20 H mit einem Wider-

stand von R = 11 000 Ω. Wie verändert sich die Aufgabe a.), wenn man

für die Spule einmal RSpule = 11 kΩ annimmt.

c.) Die rechte Flanke fällt bei den ersten beiden Fällen a.) und b.) nicht

besonders stark ab. Wenn man die Resonanzfrequenz stärker betonen

will, muss der induktive Teil ein größeres Gewicht bekommen, also die

Induktivität erhöht werden, da bei hohen Frequenzen der induktive

Widerstand sehr groß wird. Es gilt ja: XL = ω ∙ L. Wir erhöhen jetzt

einmal L auf 200 H. Zeichen Sie dann die beiden Diagramm noch

einmal. Jetzt hat sich die Resonanzfrequenz verschoben. Also muss

C geändert werden. Berechnen Sie die erforderliche Kapazität für die

alte Resonanzfrequenz von 25 Hz und zeichnen Sie beide Diagramme

erneut.

Link: Lösung

 

 

 

Link: Kondensator Gleichstrom ein- und Ausschalten

 

2. Fall: Wechselspannung

Angeschlossen wird jetzt eine Wechselspannung mit einer Effektiv-

spannung von 230 V und einer Frequenz von 50 Hz.

a.) Berechnen Sie den Gesamtwiderstand des Stromkreises.

b.) Bestimmen Sie die Effektivstromstärke, die Scheitelstromstärke

und die Phasenverschiebung

c.) Wie lauten die Gleichungen für die angelegte Spannung U(t) und

für die Stromstärke I(t)?

d.) Welche Spannung bzw. Stromstärke liegt nach 0,01 s vor?

e.) Exkurs: (nur mit Rechner)

Zeichnen Sie die zeitlichen Diagramme für Stromstärke und Quellen-

spannung für den Zeitraum 0 ≤ t ≤ 0,05 s

 

 

Link: RCL-Reihenschaltung

3.Fall:

Die Wechselspannungsfrequenz kann im Folgenden mittels eines Fre-

quenzgenerators zwischen 0 Hz und 50 Hz variieren

a.) Man nimmt zunächst am Kondensator die Kondensatorspannung

ab, um einen zweiten Stromkreis zu betreiben. Bei welchen Frequen-

zen liegt eine besonders hohe Spannung am Kondensator an? Warum

wird bei diesem Aufbau von einem Tiefpass gesprochen?

b.) Jetzt wird statt am Kondensator am Ohmschen Widerstand die

Spannung abgenommen. Wie sind hier die Verhältnisse? Warum spricht

man jetzt von einem Hochpass?

 

 

Link: Kapitel 9 Wechselstromphysik: RCL-Reihenschaltung

4. Fall

a.) Der Stromkreis soll jetzt mit einer Spule so ergänzt werden, dass die

Resonanzfrequenz bei 25 Hz liegt. Wie groß muss dann die Induktivität

sein? Die Spule soll zunächst einmal selber keinen Ohmschen Wider-

stand aufweisen.

Bestimme die nötige Induktivität der Spule und gib die Diagramme für

X gegen f und Ua/Ue gegen f an.

b.) Im Realfall hat die Spule auch einen Ohmschen Widerstand, z.Bsp.

findet man im Internet eine Leyboldspule von 20 H mit einem Wider-

stand von R = 11 000 Ω. Wie verändert sich die Aufgabe a.), wenn man

für die Spule einmal RSpule = 11 kΩ annimmt.

c.) Die rechte Flanke fällt bei den ersten beiden Fällen a.) und b.) nicht

besonders stark ab. Wenn man die Resonanzfrequenz stärker betonen

will, muss der induktive Teil ein größeres Gewicht bekommen, also die

Induktivität erhöht werden, da bei hohen Frequenzen der induktive

Widerstand sehr groß wird. Es gilt ja: XL = ω ∙ L. Wir erhöhen jetzt

einmal L auf 200 H. Zeichen Sie dann die beiden Diagramm noch

einmal. Jetzt hat sich die Resonanzfrequenz verschoben. Also muss

C geändert werden. Berechnen Sie die erforderliche Kapazität für die

alte Resonanzfrequenz von 25 Hz und zeichnen Sie beide Diagramme

erneut.

 

Link: 10 Kapitel Resonanz

 

zu weiteren Kapiteln der Wechselstromphysik:

 

 

 

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